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Die Gesellschaft habe vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen im Jahr 2007 den Gesamtumsatz um 1,5 Milliarden Euro auf 102,6 Milliarden Euro steigern können. das operative Ergebnis habe sich gleichzeitig um 0,53 Milliarden Euro auf 10,915 Milliarden Euro erhöht. Der Gewinn vor Steuern und Anteilen Dritter sei um 12,1% auf 11,568 Milliarden Euro verbessert worden. Der Jahresüberschuss habe schließlich mit 7,966 Milliarden Euro um 13,5% über dem Vorjahresniveau gelegen. Der Gewinn je Aktie habe sich auf 18 Euro verbessert.
In der Schaden- und Unfallversicherung habe sich das Prämienvolumen um 0,6 Milliarden Euro auf 44,3 Milliarden Euro verbessert. Das operative Ergebnis habe dabei mit 6,3 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau gelegen. Die Combined-Ratio habe sich nur leicht um 0,7 Prozentpunkte auf 93,6% erhöht. Dabei habe die Gesellschaft von hohen Wachstumsraten in den Regionen Mittel- und Osteuropa, Asien-Pazifik sowie Südamerika profitiert. Bei der Lebens- und Krankenversicherung habe aufgrund von hohen Umsatzzuwächsen in den Regionen Mittel- und Osteuropa sowie Asien-Pazifik das operative Ergebnis auf fast 3 Milliarden Euro verbessert werden können.
Bei der Dresdner Bank habe sich der operative Gewinn auf 730 Millionen Euro fast halbiert. Dies sei auf Bewertungskorrekturen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro im ABS-Handelsbuch der Investment Bank infolge der Subprimekrise zurückzuführen gewesen. Im Bereich Asset Management habe sich der operative Gewinn leicht auf 1,36 Milliarden Euro verbessert.
Die vorgelegten Zahlen hätten im Wesentlichen den bereits im Januar veröffentlichten Eckdaten entsprochen und somit keine Überraschung mehr dargestellt. Positiv werte man es, dass die Gesellschaft die Dividende um 45% auf 5,50 Euro erhöhen wolle. Im Lebensversicherungsgeschäft habe das Unternehmen auch von deutlichen Zuwächsen in Asien profitiert.
Beim gestrigen Schlusskurs von 117,49 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von gut 6 weiterhin sehr günstig bewertet. Allerdings rechne man vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanzmarktturbulenzen 2008 mit einem schwierigen Geschäftsjahr für die Gesellschaft. Dabei könnten auch weitere Abschreibungen im Zusammenhang mit der US-Subprimekrise keinesfalls ausgeschlossen werden. Insgesamt werde das Sentiment für Bank- und Versicherungsaktien in den kommenden Monaten wahrscheinlich weiterhin schlecht bleiben. Auf dem aktuell sehr günstigen Kursniveau sehe man bei einem Investment in die Aktie der Allianz aber weiterhin ein deutlich positives Chance-Risiko-Verhältnis.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Allianz zu kaufen. (Analyse vom 21.02.2008) (21.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 21.02.2008
| 19:44 Uhr | Allianz overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 21.05.2008 | Allianz buy | BHF-BANK AG | |
| 13.05.2008 | Allianz overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 13.05.2008 | Allianz neues Kursziel | Citigroup Corp. | |
| 09.05.2008 | Allianz kaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) |
Aktien in diesem Artikel
| Allianz SE | 120,6 | -3,2% |
| 22.05.08 | Bayer overweight | |
| 22.05.08 | Allianz overweight | |
| 22.05.08 | E.ON hold | |
| 22.05.08 | SAP sell | |
| 22.05.08 | Deutsche Telekom add | |
| 22.05.08 | Deutsche Post verkaufen | |
| 22.05.08 | Q-Cells dabeibleiben | |
| 22.05.08 | Siemens buy | |
| 22.05.08 | EPCOS buy |
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