Amsterdam (www.aktiencheck.de) - Atanasio Pantarrotas und Frank Kopfinger, Analysten von Cheuvreux, stufen die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) mit "outperform" ein.
Die Allianz habe bestätigt, im Jahr 2014 auf dem deutschen Markt eine Schadenkostenquote von 95% erreichen zu wollen. Damit wäre eine signifikante Verbesserung zu erwarten. Bereits im dritten Quartal 2012 habe die Schadenkostenquote mit 97% auf einem hervorragenden Niveau gelegen. Für das US-Geschäft werde bis 2015 eine Schadenkostenquote von unter 100% angestrebt (drittes Quartal 2012: 132%). Nachdem die Allianz im dritten Quartal 2012 eine herausragende Entwicklung im Bereich Asset Management erzielt habe (operativer Gewinn von 849 Mio. EUR), halte man es bei Cheuvreux für möglich, dass im Jahr 2013 die Marke von 3 Mrd. EUR beim operativen Gewinn übertroffen werden könnte.
Nach Berechnung von Cheuvreux werde die Allianz im Geschäftsjahr 2012 ein bereinigtes EPS von 11,46 EUR erzielen (KGV: 8,5). Für 2013 erwarte man eine EPS-Steigerung auf 12,51 EUR. Gemessen am 2013-KGV von 7,7 werde die Allianz-Aktie auf einem Niveau mit der Peer Group gehandelt. Angesichts der breiten Diversifizierung, des hervorragenden Mix und des wachsenden Asset Management-Geschäfts halte man jedoch einen Bewertungsaufschlag für gerechtfertigt. Das Sechs-Monats-Kursziel der Aktie werde bei 113,00 EUR gesehen.
Die Analysten von Cheuvreux vergeben für die Aktie der Allianz das Rating "outperform". (Analyse vom 23.11.2012) (26.11.2012/ac/a/d)
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