London (www.aktiencheck.de) - Michael Huttner und Akhil Mittal, Analysten von J.P. Morgan Cazenove, stufen die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) unverändert mit "overweight" ein.
Während der Markt von weitgehend stabilen Preisen ausgehe, würden die JP Morgan-Analysten annehmen, dass es bei den Autoversicherungen zu einer zyklischen Erholung komme. Die internen Solvency 2-Modell würden als relativ schwach angesehen, doch werde dies helfen, die Ausschüttungsquoten zugunsten der Aktionäre zu erhöhen.
Sinkende Investmenterträge würden Investoren glauben lassen, dass die Eigenkapitalrenditen in der Nicht-Leben-Erstversicherung stagnieren würden. Die JP Morgan-Analysten würden aber demgegenüber annehmen, dass eine bessere Zeichnungspolitik (stärkere Preisdisziplin) für einen vollen Ausgleich sorgen könne.
Der Markt belege komplex strukturierte Gruppen derzeit mit einem Bewertungsabschlag. Es bleibe aber festzuhalten, dass Konglomerate relativ stabile Dividenden ausschütten würden.
Die Allianz dürfte im Hinblick auf Gewinne und Dividenden zu den Outperformern gehören. Die Allianz-Aktie repräsentiere daher auch eine der Top-Empfehlungen im Sektor. Die Erholung bei den Autoversicherungen werde vor allem der Allianz zugute kommen. Für 2012 dürfte die Allianz eine stabile Dividende von 4,50 EUR zahlen und für 2013 5,50 EUR.
Vor diesem Hintergrund lautet das Votum der Analysten von J.P. Morgan Cazenove für die Allianz-Aktie weiterhin "overweight". (Analyse vom 14.09.12) (14.09.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.