Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der UBS stufen die Aktie des US-amerikanischen Unternehmens AmerisourceBergen (ISIN US03073E1055/ WKN 766149) weiterhin mit "reduce" ein.
Gestern habe das Oncologic Drugs Advisory Committee (ODAC) der US-amerikanischen FDA für zusätzliche Beschränkungen und Sicherheitstest bei Amgens Anämiemedikamenten "Epogen" und "Aranesp" sowie bei "Procrit" von Johnson & Johnson gestimmt. Unter den Arzneimittellieferanten sei AmerisourceBergen am stärksten betroffen. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr 42% der Produkte von Amgen umgesetzt. Dem Management von AmerisourceBergen zufolge würden Anämiepräparate 7% der Pharmaumsätze des Unternehmens ausmachen.
Die Unternehmensleitung habe darauf hingewiesen, dass negative Einflüsse auf die Umsätze mit Anämie-Medikamenten in der EPS-Vorgabe für das Fiskaljahr 2007 von 2,45 USD bis 2,60 USD nicht berücksichtigt seien. Nach Auffassung der Analysten sei das Chance-Risiko-Profil der Unternehmensaktie derzeit nicht überzeugend. Die EPS-Schätzung der Analysten für die Fiskaljahre 2007 und 2008 liege bei 2,58 USD bzw. 3,02 USD. Das Kursziel der Aktie sehe man bei 50 USD.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Aktienanalysten der UBS für das Wertpapier von AmerisourceBergen unverändert "reduce". (Analyse vom 11.05.07) (11.05.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 11.05.2007