Zürich (aktiencheck.de AG) - Maged Shenouda und Kimberly Smith, Analysten der UBS, stufen die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) nach wie vor mit "neutral" ein.
Bei der ODAC-Sitzung der FDA habe man sich zwar nicht gegen eine generelle ESA-Verwendung bei Chemotherapie-induzierter Anämie ausgesprochen, allerdings sei eine eingeschränkte Vergabe bei Krebserkrankungen empfohlen worden. Angesichts des Ausgangs der Sitzung habe man bei der UBS die Prognosen für "Aranesp" herabgesetzt. So gehe man nun davon aus, dass der US-Umsatz von "Aranesp" im laufenden Jahr bei 533 Mio. USD liegen werde (bisherige Schätzung: 675 Mio. USD). Für 2009 sei die Umsatzprognose von 700 Mio. USD auf 455 Mio. USD gesenkt worden.
Nach Einschätzung der UBS dürfte es Amgen allerdings gelingen, den neuen Rückschlag zu kompensieren. Die zu erwartenden Umsatzeinbußen würden sich in den EPS-Prognosen der UBS für 2008 und 2009 mit 0,04 USD bzw. 0,06 USD niederschlagen. Entsprechend rechne man nun für 2008 mit einem EPS von 4,24 USD und für 2009 mit einem EPS von 4,61 USD. Das Kursziel für die Amgen-Aktie werde von bisher 52,00 USD auf nun 49,00 USD reduziert.
Vor diesem Hintergrund halten die Analysten der UBS an ihrer Bewertung "neutral" für die Amgen-Aktie fest. (Analyse vom 14.03.08) (14.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 14.03.2008