New York (aktiencheck.de AG) - Eric Schmidt, Analyst von Cowen and Company, stuft die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) mit "outperform" ein.
Bei der ODAC-Sitzung der US-Gesundheitsbehörde FDA habe sich die Mehrheit der Anwesenden für eine weitere ESA-Vermarktung bei Chemotherapie-induzierter Anämie ausgesprochen. Allerdings seien zusätzliche Warnhinweise und Einschränkung bei der Anwendung gefordert worden. Nach Einschätzung von Cowen and Company dürften die Umsätze von "Aranesp" infolge der zu erwartenden Label-Änderungen zwar beeinträchtigt werden, allerdings hätte das Ergebnis der Sitzung für Amgen noch schlechter ausfallen können.
Man gehe daher davon aus, dass sich die Amgen-Aktie wieder erholen werde, sobald Investoren zu der Ansicht gelangen würden, dass die EPS-Vorgabe des Unternehmens für 2008 konservativ angesetzt sei und dass die Sicherheitsfragen um ESA der Vergangenheit angehören würden. Damit dürfte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auch wieder auf die Produktpipeline des Unternehmens richten. Bei Cowen and Company gehe man davon aus, dass Amgen im laufenden Jahr ein EPS von 4,20 USD erzielen werde. Für 2009 und 2010 erwarte man einen EPS-Anstieg auf 4,60 USD respektive 5,05 USD.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von Cowen and Company das Rating "outperform" für das Wertpapier von Amgen. (Analyse vom 14.03.08)
(14.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 14.03.2008