Endingen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Global Biotech Investing" könnte sich die Aktie von ArQule (ISIN US04269E1073/ WKN 903396) als weitaus spannender erweisen, als es momentan den Anschein hat.
Neben der unterkühlten Risikobereitschaft der Anleger habe eine negative News heftig ins Kontor geschlagen. Anfang Januar sei CEO Stephen Hill aus seinem Amt geschieden, um zu Solvay Pharma zu wechseln. Das habe fast zwingend skeptische Fragen im Hinblick auf die Erfolgsaussichten der laufenden Forschungen vor allem um das führende Präparat ARQ 197 aufwerfen müssen. Dafür, dass hier im Markt die Risikokomponente überbewertet worden sein dürfte, würden aber gleich zwei überzeugende Argumente sprechen: Zum einen habe Kyowa Hakko Kogyo, ein japanischer Pharmakonzern, vor wenigen Tagen ein Lizenzabkommen mit ArQule über die weitere Entwicklung von genau jenem ARQ 197 abgeschlossen, welches sich derzeit in Phase II-Studien befinde.
Zudem sei bei ArQule der Hauptaktionär in die Vollen gegangen und habe seinen Anteil zuletzt massiv erhöht. Die den Biotechnology Value Fund betreuenden BVF Partners hätten von Mitte Januar bis Mitte Februar im Volumen von mehr als USD 8,8 Mio. zu laufenden Notierungen um USD 5 zugekauft. BVF halte rund 20% und sei mit Abstand größter Anteilseigner bei ArQule. Außerdem würden noch Unternehmen wie Millenium Partners, Orbimed Advisors, Barclays Global Investors und Pfizer zu den Anteilseignern gehören.
Nach Meinung der Experten von "Global Biotech Investing" könnte sich die Aktie von ArQule als weitaus spannender erweisen, als es momentan den Anschein hat. (Ausgabe 04 vom 25.02.2008) (26.02.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 26.02.2008