Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "Wirtschaftswoche" ist die Aktie von Asset Acceptance (ISIN US04543P1003/ WKN 590100) unter den Aktien der Woche.
Da überschuldete amerikanische Haushalte ihren monatlichen Zahlungen nicht mehr nachkommen könnten, würden Kreditgesellschaften, Versorger, Gesundheitsdienstleister, Telefongesellschaften und Autofinanzierer auf immer mehr Forderungen sitzen bleiben. Um zumindest noch einen Bruchteil der Außenstände zu erhalten, würden diese Gläubiger ihre notleidenden und abgeschriebenen Forderungen oft an Inkassogesellschaften wie dem an der Börse mit 333 Millionen Dollar bewerteten Finanzdienstleister Asset Acceptance Capital veräußern. Asset Acceptance erwerbe notleidende US-Konsumentenkredite und versuche anschließend die Außenstände der privaten Schuldner einzutreiben.
Das könne mitunter mehrere Jahre dauern, ohne Risiko sei das Geschäft also nicht. Viel sei davon abhängig, welchen Abschlag Asset Acceptance beim Erwerb der Kredite auf die ursprüngliche Forderungssumme erziele. Doch mit der Verschärfung der US-Schuldenkrise dürften sich die Auswahlmöglichkeiten und Konditionen deutlich verbessern. Sollte die Börse den Anteilsschein als Krisengewinner entdecken, müssten sich diejenigen Investoren, die aktuell 12 Prozent des Streubesitzes leer verkauft hätten, schnell mit den Aktien eindecken.
Nach Meinung der Experten der "Wirtschaftswoche" weist die Asset Acceptance-Aktie ein positives Chance/Risiko-Verhältnis auf. Ein Stoppkurs sollte bei 8,20 Dollar platziert werden. (Ausgabe 36) (03.09.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 03.09.2007