New York (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten von J.P. Morgan Securities stufen das Wertpapier des britischen Unternehmens AstraZeneca (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) unverändert mit "underweight" ein.
Neben dem Betrag von 15,6 Mrd. USD für die MedImmune-Akquisition würden die aktuellen Prognosen der Analysten nun auch die wahrscheinliche Zahlung von 2,6 Mrd. USD an Merck beinhalten. Nach Berechnung der Analysten werde sich die Nettoverschuldung von AstraZeneca von 6 Mrd. USD zum Jahresende 2006 bis zum Jahresende 2008 auf 8 Mrd. USD ausweiten. Durch die Übernahme von MedImmune-Produkten (Synagis, FluMist, Ethyol und HPV-Lizenzen) steige der Embedded Value des Unternehmens um 8,2 Mrd. USD, hierdurch werde der Übernahmepreis für MedImmune jedoch nicht kompensiert.
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren sehe man den Embedded Value von AstraZeneca nun bei 19,60 Britischen Pfund je Aktie, während man bisher von 22,26 Britischen Pfund ausgegangen sei. Das in den Jahren 2007 bis 2012 zu erwartenden Wachstum von AstraZeneca stelle sich eher glanzlos dar. Für 2007 erwarte man ein EPS von 3,96 USD, auf dieser Basis errechne sich ein KGV von 13,6. Für 2008 und 2009 würden die EPS-Prognosen der Analysten auf 3,67 USD respektive 4,11 USD lauten. Das Kursziel für die Aktie werde von 2.740 auf 2.600 Britische Pence reduziert.
Daher vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities weiterhin das Rating "underweight" für die Aktie von AstraZeneca. (Analyse vom 03.07.07)
(03.07.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 03.07.2007