New York (aktiencheck.de AG) - Craig Maxwell, Alistair Campbell und Naresh Chouhan, Analysten von J.P. Morgan Securities, bewerten den Anteilschein des britischen Unternehmens AstraZeneca (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) unverändert mit "underweight".
Nach der Veröffentlichung der neuen Konsensschätzung für AstraZeneca glaube man bei J.P. Morgan Securities, dass der Markt die EPS-Aussichten für 2013 um 30% überschätze. Der Markt sei übertrieben optimistisch, was die Fähigkeit des Unternehmens angehe, die EBIT-Marge nach Ablauf des Patentschutzes für "Seroquel" aufrecht zu erhalten. Unter der Annahme einer in Zukunft ungekürzten Dividende würden die Zahlung an Merck, Schuldentilgungen sowie die Ausgaben für Forschung und Entwicklung den Cash Flow von AstraZeneca stark belasten.
Daher sei auch das Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens gefährdet. Falls AstraZeneca die Aktienrückkäufe deutlich reduzieren sollte, würde die EPS-Prognose von J.P. Morgan Securities für 2013 um 10% auf 2,91 USD sinken und damit 40% unter der Konsensschätzung liegen. Die aktuellen EPS-Schätzungen von J.P. Morgan Securities würden für die Fiskaljahre 2008 und 2009 bei 3,90 USD und 4,37 USD liegen. Das Kursziel der Aktie sehe man nach wie vor bei 1.770 Pence
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von AstraZeneca weiterhin "underweight". (Analyse vom 12.03.08) (12.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 12.03.2008