Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" setzen bei der Aktie von BASF (ISIN DE0005151005/ WKN 515100) ein Stop-buy-Limit bei 42,00 EUR.
BASF werde in Indien aggressiver und biete nun noch einmal mehr für die Papiere seines indischen Tochterunternehmens. Der Konzern wolle weitere 22,3% der Anteilscheine erwerben, um letzten Endes seinen Anteil an BASF India auf 75% zu erhöhen.
Doch damit nicht genug: BASF gebe einen Erfolg in Südamerika bekannt. Eine Tochter des Chemie-Riesen habe ihre erste Explorations-Lizenz in Chile erlangt. Man dürfe dort in Zukunft nach Erdöl und Erdgas suchen. Den Zuschlag habe die Gesellschaft über eine Beteiligung an einem Konsortium erhalten. Dabei habe Wintershall mit 42% den größten Anteil an der gemeinschaftlichen Explorationsunternehmung.
Der BASF-Titel sei in den vorigen Wochen stark abgerutscht. Seit Anfang Juni habe sich der Kursrückgang auf rund 18% belaufen, was angesichts der Marktposition der Gesellschaft klar übertrieben sei. BASF sei immerhin der weltgrößte Chemiekonzern. Dabei hänge man natürlich in hohem Maße vom Ölpreis als Hauptrohstoff bzw. von der Fähigkeit, die Erhöhung der Rohstoffkosten an die Kunden weiterzugeben, ab.
Und genau an dieser Stelle werde es nun interessant: Die Ölnotierungen hätten am Mittwoch den seit Jahresbeginn vorliegenden Aufwärtstrend nach unten verlassen. Sollte dieser Durchbruch bestätigt werden, werde der Ölpreis in den nächsten Wochen stark sinken. Für BASF wäre dies durchaus positiv zu werten, da man damit die Kosten etwas reduzieren könnte.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" platzieren daher bei der BASF-Aktie ein Stop-buy-Limit bei 42,00 EUR, um bei einem Rebound dabei zu sein. (Ausgabe 109 vom 18.07.2008) (18.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 18.07.2008