Paris (www.aktiencheck.de) - Peter Clark und Patrick Lambert, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie der BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) mit "hold" ein.
Seit dem zweiten Quartal 2011 habe das Chemiegeschäft der BASF die Konsensschätzung aufgrund der unerwartet schwachen Absatzentwicklung und von Margenbelastungen verfehlt. Im ersten Quartal 2012 hätten der Chemie-Absatz um 6%, das EBIT um 31% und die EBIT-Marge um 450 Basispunkte auf 9,9% abgenommen. Insbesondere schrumpfe das asiatische Chemiegeschäft, welches als Wachstumsmotor gelte.
Seit dem vierten Quartal 2011 argumentiere man bei der Société Générale, dass der schwächere Mix der BASF die Aktie anfälliger für makroökonomische Turbulenzen mache. Nach dem Rückgang der Ölpreise dürfte die Schwäche des Chemiegeschäfts noch stärker hervortreten. Die EPS-Prognose der Société Générale für die Jahre 2012 und 2013 werde von 5,86 EUR auf 5,39 EUR (KGV: 10,5) und von 6,25 EUR auf 5,53 EUR (KGV: 10,3) gesenkt. Das Kursziel der BASF-Aktie werde bei einem Horizont von zwölf Monaten von 69,00 EUR auf 55,00 EUR zurückgenommen.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten der Société Générale das Rating "hold" für die Aktie der BASF. (Analyse vom 09.07.12) (09.07.2012/ac/a/d)
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