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Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen 2007 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 10,2% auf 57,951 Milliarden Euro steigern können. Das EBIT vor Sondereinflüssen habe sich um 4,9% auf 7,614 Milliarden Euro verbessert. Beim EBIT sei ein Zuwachs um 8,4% auf 7,316 Milliarden Euro verzeichnet worden. Der Vorsteuergewinn sei um 6,3% auf 6,935 Milliarden Euro erhöht worden. Der Gewinn nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter habe schließlich mit 4,065 Milliarden Euro oder 8,32 Euro je Aktie um 26,4% über dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Der Nettogewinn habe aufgrund einer unerwartet niedrigen Steuerrate über den Erwartungen gelegen. Leicht negativ werte man das Abschneiden der Chemiesparte. So sei das EBIT vor Sondereinflüssen in der Sparte Chemikalien im vierten Quartal um 47% auf 314 Millionen Euro gesunken. Dabei hätten planmäßige, aber länger als erwartet andauernde Anlagenabstellungen zu Ertragsminderungen von etwa 150 Millionen Euro geführt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechne die Konzernleitung auf Basis eines unveränderten Portfolios mit einem Anstieg bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen. Dabei sei die Konzernleitung auch zuversichtlich für die Entwicklung des Geschäftes in Nordamerika. Nach Ansicht der Analysten von AC Research erscheine der Ausblick relativ konservativ.
Beim gestrigen Schlusskurs von 86,87 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von knapp 11 nach den Kursverlusten der vergangenen Wochen wieder günstig bewertet. Insgesamt gehe man davon aus, dass die Gesellschaft vor dem Hintergrund ihrer sehr guten Marktposition stärker als die Chemieproduktion in Deutschland wachsen könne. Insgesamt erscheine ein Umsatzanstieg von knapp 4% realistisch. Deutlich positiv überrascht habe das Unternehmen auch mit dem Dividendenvorschlag. So solle die Dividende auf 3,90 Euro je Aktie erhöht werden. Hieraus errechne sich auf Basis des gestrigen Schlusskurses eine Dividendenrendite von gut 4,4%. Zudem plane die Konzernleitung auch einen Aktiensplitt im Verhältnis 1 zu 2. Dies werde sich wahrscheinlich ebenfalls positiv auf die weitere Kursentwicklung auswirken, da die Aktie so optisch deutlich billiger werde.
Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktien von BASF von zuvor "halten" auf jetzt "kaufen". (Analyse vom 21.02.2008) (21.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 21.02.2008
| 13.05.2008 | BASF hold | Citigroup Corp. | |
| 09.05.2008 | BASF buy | Commerzbank Corp. & Markets | |
| 05.05.2008 | BASF bleibt ein Basisinvestment | Der Aktionärsbrief | |
| 28.04.2008 | BASF neutral | UBS AG | |
| 28.04.2008 | BASF equal weight | Lehman Brothers Inc. |
Aktien in diesem Artikel
| BASF SE | 92,8 | +1,3% |
| 16.05.08 | Infineon underperform | |
| 16.05.08 | ThyssenKrupp halten | |
| 16.05.08 | RWE outperform | |
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