Essen (aktiencheck.de AG) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Seit Ende Juli 2011 sei ein Absinken der Konsensprognosen bezüglich Umsatz, EBIT und Nettogewinn für die Jahre 2012 und 2013 erkennbar gewesen. Seit Dezember seien jedoch wieder steigende Werte, insbesondere für das Jahr 2013 festzustellen. BASF könnte demnach nach einer moderaten Schwäche in 2011 im kommenden Jahr bereits wieder neue operative Rekordwerte erzielen.
Auch wenn der Aktienkurs jüngst deutlich habe zulegen können, würden die Analysten weiteres Kurspotential erkennen. So wolle der Konzern mittelfristig vom Anstieg der Weltbevölkerung, der eigenen breiten Aufstellung, dem Verbundsystem sowie der Expansion in Wachstumsregionen profitieren. BASF selbst rechne entsprechend mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 2010 bis 2020 von ca. 6%.
Nach dem zwischenzeitlichen Aussetzen sei die gewinnbringende Ölförderung in Libyen im Oktober wenigstens zu 20% der früheren Leistung wieder aufgenommen worden. Trotz der sich wieder verbessernden Perspektiven sei der Konzern innerhalb der Branche unterbewertet, denn das 2013er Kurs-Umsatz-Verhältnis betrage 0,7 (Branche: 1,1) und das Kurs-Gewinn-Verhältnis 9,8 (Branche: 11,2). Die Dividendenrendite liege mit 4,3% ebenfalls über den Branchendurchschnitt von 3,5%.
Die Analysten der National-Bank AG bestätigen ihr bisheriges "kaufen"-Votum für die BASF-Aktie und erhöhen das Kursziel von 60 EUR auf 66 EUR, was der branchenkonformen Bewertung eines 2013er KGV von 11 entspricht. (Analyse vom 20.01.2012) (20.01.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.