Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Stefan Röhle, rät unverändert zum Verkauf der BHP Billiton-Aktie (ISIN GB0000566504/ WKN 908101).
Der Rohstoffkonzern habe seine Zahlen für die erste Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2008/09 veröffentlicht. Demnach hätten der Umsatz auf 29,78 Mrd. USD und das bereinigte EBIT auf 11,90 Mrd. USD zugelegt. Hohe Sondereffekte hätten jedoch EBIT und Nettoergebnis belastet, die mit 7,22 Mrd. USD bzw. 2,62 Mrd. USD ausgewiesen worden seien. Da in 2008 massive Preiserhöhungen bei Eisenerz und metallurgischer Kohle durchgesetzt worden seien, sei dadurch - zumindest teilweise - der Gewinneinbruch in anderen Bereichen ausgeglichen worden. Positiv würden die Analysten die Erhöhung der Zwischendividende auf 41 US-Cent hervorheben. Dagegen habe die Geschäftsführung nach wie vor keinen konkreten Ausblick gegeben.
Insgesamt seien die publizierten Zahlen nach Meinung der Analysten gemischt ausgefallen. Diese hätten ihre Gewinnschätzung für 2009/10 leicht von 2,36 auf 2,24 USD gesenkt.
Die Analysten von Independent Research sehen den Konzern wegen der geringen Nettoverschuldung in einer relativen Stärke und heben ihr Kursziel auf 950 GBp (alt: 750 GBp) an, bleiben aber bei ihrem "verkaufen"-Votum für die BHP Billiton-Aktie. (Analyse vom 04.02.2009) (04.02.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 04.02.2009