New York (aktiencheck.de AG) - John Lawson, Analyst der Citigroup, stuft die Aktie von BMW (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) unverändert mit "hold" ein.
Im Zuge der Senkung der Gewinnerwartungen werde das Kursziel von 38 auf 33 EUR zurückgesetzt. Die Schätzungen zum Ergebnis je Aktie seien für 2008 von 4,00 auf 3,73 EUR, für 2009 von 4,10 auf 3,55 EUR und für 2010 von 4,80 auf 4,26 EUR reduziert worden.
Mit den Schätzungen sehe man sich am unteren Ende der Konsenserwartungen. Dies sei teils auf Annahmen zurückzuführen, dass es in 2008 zu weiteren Leasingabschreibungen komme und teils auf die Erwartung, dass eine schwächere Umsatzentwicklung es BMW schwerer mache, die nachteiligen Effekte auszugleichen. Die "Number 1"-Strategie werde vermutlich nicht schnell genug greifen, um eine Kompensation herbeiführen zu können. Eine negative Währungsentwicklung und höhere Materialkosten würden belasten.
BMW habe die Sparte Financial Services zu stark als Verkaufswerkzeug in Anspruch genommen. Insofern rechne man mit einer zweiten Abschreibungsrunde von rund 300 Mio. EUR, die damit noch größer ausfallen sollte als die erste mit 236 Mio. EUR.
Solange Investoren nicht zuversichtlicher hinsichtlich einer Rückkehr zu einer positiven Gewinndynamik würden, solange dürfte die Aktie keine Steigerungen erzielen.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten der Citigroup bei ihrer Empfehlung die Aktie von BMW zu halten. (Analyse vom 02.07.08)
(02.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 02.07.2008