Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen am 4. Februar die Aktie von BNP Paribas S.A. unverändert mit "Verkaufen" ein.
Die Franzosen hätten im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut mit einem Rekordergebnis aufwarten können. Der Nettogewinn würde bei rund 4,7 Mrd. Euro liegen, was einen Anstieg von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstelle. Maßgeblichen Anteil daran hätte vor allem die deutlich rückläufige Kreditrisikovorsorge der Bank. Auch unter Renditegesichtspunkten habe sich das Institut durch die um 2,5 Prozentpunkte verbesserte Eigenkapitalrendite nach Steuern im Vorjahresvergleich steigern können. Angesichts dieser guten Zahlen würde das Management der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr um knapp 38 Prozent erhöhte Dividende von 2,00 Euro je Aktie vorschlagen. Die Landesbank Baden-Württemberg rechnet für das Geschäftsjahr 2005 mit einer spürbaren Verlangsamung des Trends, nachdem BNP Paribas nun im dritten Jahr in Folge beim Ergebnis deutlich habe zulegen können. Auch wenn die Analysten von einer leicht positiven Einnahmeentwicklung ausgehen, wären in Bezug auf die Wachstumsaussichten des operativen Geschäfts derzeit kaum Wachstumstreiber erkennbar.
Insgesamt sehen die Analysten in Ermangelung erkennbarer Wachstumsimpulse momentan im Hinblick auf die kommende Ertragssaison mehr negatives Überraschungspotential als positives. Vor diesem Hintergrund stufen sie die Aktie weiterhin mit "Verkaufen" ein.