Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" halten die BP-Aktie (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) nach wie vor für riskant.
BP werde auf Druck der US-Regierung einen Treuhandfonds mit einem Volumen von 20 Mrd. USD einrichten. Die Einzahlungen sollten ab 2011 (1,25 Mrd. USD pro Quartal) erfolgen. Wie US-Präsident Barack Obama allerdings ausdrücklich klargestellt habe, stelle der Fonds keine Obergrenze für Schadenszahlungen dar.
Nachdem der britische Ölkonzern im letzten Jahr noch insgesamt 8,9 Mrd. Euro an seine Anteilseigner ausgeschüttet habe, seien die Dividendenzahlungen für dieses Jahr gestrichen worden.
Seit Beginn der Katastrophe hätten sich BP-Aktien fast halbiert. Auch wenn der Titel inzwischen erste Erholungstendenzen zeige, sei die Krise noch lange nicht ausgestanden. Während die Kosten weiter steigen könnten, würden die Experten weitere Rückschläge für möglich halten.
Nur risikobereite Anleger setzen auf eine Gegenbewegung der BP-Aktie, so die Experten von "Der Aktionär". (Ausgabe 26)
(25.06.2010/ac/a/a)
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