Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Stefan Bongardt, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie der Bank of America (ISIN US0605051046/ WKN 858388) nach wie vor mit "verkaufen" ein.
Die Bank of America habe im vierten Quartal 2011 ein Nettoergebnis von 1,99 Mrd. USD erzielt und damit die Prognosen der Analysten um 8% und die des Marktes um 11% übertroffen. Das Kapitalmarktgeschäft sei wie erwartet herausfordernd gewesen. Hier habe der Konzern wegen spürbar rückläufiger Erlöse ein negatives Segmentergebnis erzielt. Das Ergebnis im Immobiliensegment sei ebenfalls negativ ausgefallen. Ursächlich dafür seien erneute Belastungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten gewesen. Das Firmenkundengeschäft sei hingegen wesentlich erfreulicher verlaufen.
Aufgrund zahlreicher Sondereffekte habe das Unternehmen seine Core Tier I-Quote im Vergleich zum Ende des dritten Quartals 2011 auf 9,9% gesteigert. Ihre EpS-Schätzungen für 2012 hätten die Analysten angesichts der verhaltenen Ertragsperspektiven für die US-Banken von 1,23 auf 0,73 USD reduziert.
Auf Grund der weiter bestehenden Unsicherheit in Zusammenhang mit weiteren Belastungen im Hypothekengeschäft votieren die Analysten von Independent Research bei einem von 6,25 auf 6,50 USD erhöhten Kursziel weiterhin mit "verkaufen" für die Aktie der Bank of America. (Analyse vom 20.01.2012) (23.01.2012/ac/a/a)