Essen (aktiencheck.de AG) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) unverändert mit "halten" ein.
Die auf drei Säulen stehende Geschäftstätigkeit habe im zweiten Quartal für eine solide Umsatz- und Gewinnentwicklung gesorgt, wobei negative Währungsveränderungen und das geringere Japan-Geschäft etwas belastet hätten. In Summe habe der Umsatzanstieg 0,8% (währungsbereinigt 5,5%) auf 9,25 Mrd. EUR (Konsens: 9,52 Mrd. EUR) betragen. Das bereinigte EBITDA und das bereinigte EPS seien um 5,8% auf 2,04 Mrd. EUR bzw. um 11,2% auf 1,29 EUR geklettert, was die Markterwartungen geringfügig übertroffen habe.
Die Ergebnisverbesserung werde wesentlich von hohen Mengenzuwächsen im CropScience-Geschäft getragen. Das Healthcare-Geschäft habe das Vorjahresniveau dank guten Pharmaabsätzen in Asien und Lateinamerika gehalten, wodurch die Patentverluste in etablierten Märkten hätten kompensiert werden können. Die Chemiesparte MaterialScience sei am deutlichsten von der Japan-Belastung betroffen gewesen, so dass für die Sparte nur Vorjahresergebnisse möglich gewesen seien. Erfreulich werte man hier die Preiserhöhungen, mit denen höhere Rohstoffkosten hätten ausgeglichen werden können.
Mit einem bestätigten Ausblick (Umsatz 36 bis 37 Mrd. EUR, bereinigtes EBITDA über 7,5 Mrd. EUR) bleibt das "halten"-Votum der Analysten der National-Bank AG für die Bayer-Aktie bestehen. Das Kursziel sehe man bei 59 EUR. (Analyse vom 28.07.2011) (28.07.2011/ac/a/d)
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