München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FOCUS-MONEY" raten Anlegern die Aktie von Beiersdorf (ISIN DE0005200000/ WKN 520000) am besten in schwachen Marktphasen zu kaufen.
Die Aktie von Beiersdorf würden nur wenige besitzen, obwohl Produkte wie Nivea, Hansaplast oder Tesa jeder kenne. Über 60% der Anteilsscheine würden vom Management und von Tchibo als Mehrheitsaktionär gehalten. Nur gut ein Drittel befinde sich im Streubesitz.
Der Verzicht auf Beiersdorf sei 2004, zu Beginn der Hausse, kein Fehler gewesen. Auch weil das Hamburger Unternehmen beim Gewinn geschwächelt habe, seien die Aktien kräftig hinter dem Markt zurückgeblieben. Jetzt sei das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs. Umsatz und Überschuss würden vor allem in den Schwellenländern rapide wachsen. Seit 2006 würden auch die Aktien besser als der Markt laufen.
Fast 40% der Erlöse erziele Beiersdorf in Osteuropa, Südamerika und Asien. Die Wachstumsraten würden dort bei über 20% liegen.
In den kommenden zwei Jahren würden Analysten ein Gewinnwachstum von rund 15% für den Gesamtkonzern erwarten.
Da die Aktie von Beiersdorf aus Sicht der Experten von "FOCUS-MONEY" hoch bewertet ist, sollten Anleger am besten in schwachen Phasen kaufen. (Ausgabe 02) (03.01.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 03.01.2008