Zürich (aktiencheck.de AG) - Das Researchteam der UBS stuft die Aktie von British Airways (ISIN GB0001290575/ WKN 872391) weiterhin mit "buy" ein.
Zwar bedeute das Open Skies-Abkommen für British Airways größere Konkurrenz am Flughafen London-Heathrow, doch werde die Nutzung des Terminals 5 das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Falls das Abkommen in dieser Woche unterzeichnet werden sollte, bestehe die Besorgnis, dass British Airways die Preise senken müsse, um den Marktanteil bei Flügen in die USA aufrecht zu erhalten. Nach Einschätzung der Analysten seien diese Sorgen jedoch übertrieben. Das Unternehmen operiere in einem härter umkämpften Marktsegment als Lufthansa und Air France-KLM. So habe British Airways an den Flügen von London in die USA einen Anteil von lediglich 40%, während die Lufthansa und Air France-KLM bei den Flügen von Frankfurt bzw. Paris in die USA einen Marktanteil von 75% halten würden.
British Airways habe mit überlegenen Flugfrequenzen und -Verbindungen in die USA einen klaren Vorteil. Zusammen mit der Nutzung des Terminals 5 in Heathrow werde das Unternehmen in der Lage sein, weiterhin erste Wahl für Reisende der Business Class zu sein. Die EPS-Schätzung der Analysten für die Fiskaljahre 2007 und 2008 werde von 42,64 Pence auf 38,81 Pence bzw. von 59,48 Pence auf 57,76 Pence gesenkt. Das Kursziel der Aktie sehe man nach wie vor bei 650 Pence.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Aktienexperten der UBS für das Wertpapier von British Airways unverändert "buy". (20.03.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 20.03.2007