Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Aktie der Citigroup (ISIN US1729671016/ WKN 871904) nach wie vor zur Zurückhaltung.
Der am Freitag präsentierte Quartalsabschluss der ehemals größten Bank der Welt habe zwar die Erwartungen übertroffen, aber das Kreditkartengeschäft habe bei den Investoren für Sorgenfalten gesorgt. Die Belastungen im Kreditsektor seien um rund drei Viertel auf gut 10 Mrd. US-Dollar gestiegen. Insgesamt sei der Verlust mit 966 Mio. US-Dollar bzw. 18 Cent je Aktie aber geringer ausgefallen als befürchtet. Im Vorjahresquartal sei noch ein Verlust in Höhe von 5,19 Mrd. US-Dollar angefallen.
Citigroup habe versucht, die Zahlen sogar als Gewinn zu verkaufen. Bei den angegebenen 1,6 Mrd. US-Dollar seien aber Ausschüttungen in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar an Vorzugsaktionäre nicht berücksichtigt worden. Citigroup sei von der Regierung mit zur Verfügung gestelltem Kapital im Volumen von 45 Mrd. US-Dollar gestützt worden.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten sich bei der Citigroup-Aktie weiterhin zurück. (Ausgabe 59 vom 21.04.2009) (21.04.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 21.04.2009