14.02.2008 14:12
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Commerzbank akkumulieren (AC Research)

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien der Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) zu akkumulieren.

Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.

Demnach habe das Unternehmen 2007 den Zinsüberschuss um 83 Millionen Euro auf 4,02 Milliarden Euro steigern können. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sei gleichzeitig um 399 Millionen Euro auf 479 Millionen Euro gesunken. Beim Provisionsüberschuss habe ein Zuwachs um 223 Millionen Euro auf 3,15 Milliarden Euro verzeichnet werden können. Das Handelsergebnis habe sich um 232 Millionen Euro auf 879 Millionen Euro verringert. Das Ergebnis aus Finanzanlagen sei wegen Subprime-Abschreibungen in Höhe von 583 Millionen Euro deutlich auf 126 Millionen Euro gesunken. Die Verwaltungsaufwendungen hätten sich um 162 Millionen Euro auf 5,366 Milliarden Euro erhöht.

Das operative Ergebnis sei insgesamt um 136 Millionen Euro auf 2,513 Milliarden Euro gesunken. Wegen deutlich gesunkener Restrukturierungsaufwendungen sei der Nachsteuergewinn aber dennoch auf 1,92 Milliarden Euro oder 2,92 Euro je Aktie verbessert worden.

Die vorgelegten Zahlen hätten im Wesentlichen im Rahmen der Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Das Handelsergebnis sei vor dem Hintergrund der Marktturbulenzen etwas schlechter ausgefallen als erwartet. Der Zins- und Provisionsüberschuss sei ordentlich ausgefallen. Erfreulich werte man die deutliche Senkung der Risikovorsorge. Erwartungsgemäß sei das operative Ergebnis im Bereich Corporates & Markets vor dem Hintergrund der Spannungen an den Finanzmärkten deutlich um 610 Millionen Euro auf 23 Millionen Euro gesunken. Dies habe aber vor allem durch einen deutlichen Ergebniszuwachs in den Bereichen Mittelstandsbank sowie Privat- und Geschäftskunden ausgeglichen werden können.

Im laufenden Geschäftsjahr 2008 wolle der Konzern nach eigenen Angaben das gute Ergebnis des Jahres 2007 wieder erreichen. Als Risikofaktor für die weitere Geschäftsentwicklung sehe man mögliche weitere Belastungen infolge der US-Subprimekrise.

Beim gestrigen Schlusskurs von 21,23 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von gut 7 weiterhin günstig bewertet. Insgesamt rechne man im Zuge eines sich abschwächenden Wirtschaftswachstums in Europa und einer wahrscheinlichen Rezession in den USA mit einem schwierigeren Marktumfeld. Gleichzeitig gehe man aber davon aus, dass die Subprime-Abschreibungen bei der Commerzbank im laufenden Jahr massiv zurückgehen werden. Vor diesem Hintergrund erscheine die Zielvorgabe für 2008 trotz eines schwieriger werdenden Marktumfeldes erreichbar. Allerdings gehe man davon aus, dass das Sentiment für Bankaktien in den kommenden Monaten im Zuge der Subprimekrise noch schlecht bleiben werde. Daher rechne man trotz des günstigen Bewertungsniveaus zunächst nur mit einer leichten Outperformance der Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Commerzbank zu akkumulieren. (Analyse vom 14.02.2008) (14.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 14.02.2008

09.05.2008Commerzbank DowngradeNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)neutal
08.05.2008Commerzbank overweightLehman Brothers Inc.plus
08.05.2008Commerzbank holdSociété Générale Group S.A. (SG)neutal
08.05.2008Commerzbank buyCitigroup Corp.plus
07.05.2008Commerzbank outperformCheuvreux SAplus

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Commerzbank 22,8 -3,2%

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