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Commerzbank draußen bleiben (Frankfurter Tagesdienst)
Der Konzernüberschuss habe im abgelaufenen Jahr um knapp 20% auf 1,92 Mrd. Euro erhöht werden können, während die Eigenkapitalrendite von 14,2 auf 15,4% gestiegen sei. Die Krise an den Finanzmärkten habe das Unternehmen allerdings zu Abschreibungen in Höhe von 583 Mio. Euro gezwungen. Außerdem hätten 191 Mio. Euro an Wertkorrekturen über die Neubewertungsrücklage mit dem Eigenkapital verrechnet werden müssen. Auf diese Weise seien mittlerweile rund zwei Drittel des Gesamtengagements von 1,2 Mrd. Euro im Subprime-Markt abgeschrieben.
Im 4. Quartal sei der Überschuss aufgrund der Finanzkrise um 44% auf 201 Mio. Euro eingebrochen, womit der Rückgang einen Tick größer ausgefallen sei als erwartet. Das Wertpapier sei bis auf 20,29 Euro gefallen, was einem Minus von 4,4% entsprochen habe. Das dürfte auf Äußerungen von Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller zurückzuführen sein, die er zu möglichen weiteren Subprime Abschreibungen getroffen habe: "Natürlich kann noch etwas kommen, solange sich die Kurse nicht erholen." Das lasse selbstverständlich Raum für Spekulationen. Müller habe aber auch angekündigt, dass eine Komplettabschreibung des 1,2 Mrd. Euro großen Subprime-Portfolios unwahrscheinlich sei. Trotzdem: Der Markt hätte gerne ein deutlicheres Statement gehört.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Commerzbank-Aktie weiter draußen. (Ausgabe 26 vom 15.02.2008) (15.02.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 15.02.2008
| 16.05.2008 | Commerzbank strong buy | SEB AG | |
| 09.05.2008 | Commerzbank Downgrade | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 08.05.2008 | Commerzbank overweight | Lehman Brothers Inc. | |
| 08.05.2008 | Commerzbank hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 08.05.2008 | Commerzbank buy | Citigroup Corp. |
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| Commerzbank | 22,7 | -3,4% |
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