Detmold (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" eignet sich die Commerzbank-Aktie (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) nach wie vor nur für risikobereite Anleger.
Die von der Bundesregierung geschaffene Möglichkeit, "toxische" Wertpapiere in eine Bad Bank auszulagern, sei bislang von keiner Bank genutzt worden. Die Commerzbank habe jedoch erklärt, für eine solche Lösung grundsätzlich offen zu sein.
Die Bundesregierung sei den Banken am Dienstag nun noch weiter entgegengekommen, indem man den Bewertungsstichtag für die betroffenen Wertpapiere vom 31. März 2009 auf den 30. Juni verlegen habe. Somit würden die in diesem Zeitraum vorgenommenen Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus solle das jetzt vorgesehene Programm den Banken einen Spielraum gewähren, an Kursaufschlägen bei schon wertberichtigten Papieren teilzunehmen.
Die Commerzbank würde zu den größten Benefizianten des neuen Konzeptes gehören. Schließlich habe das Unternehmen schon risikoreiche Wertpapiere in Höhe von 38 Mrd. EUR in eine interne Restrukturierungseinheit ausgelagert.
Der Kurs könnte noch einige Tage weiter steigen.
Nach Meinung der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Commerzbank-Aktie allerdings auch weiterhin nur für risikobereite Anleger geeignet. Man solle aufspringen und bei 3,95 EUR absichern. (Ausgabe 97 vom 02.07.2009) (02.07.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 02.07.2009