Zürich (aktiencheck.de AG) - Rainer Skierka, Analyst von Sarasin Research, stuft die Aktie der Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) unverändert mit "reduce" ein.
Auf Basis vorläufiger Zahlen habe die Commerzbank das Kapitaldefizit von 5,3 Mrd. EUR bis Ende 2011 bereits um 3 Mrd. EUR reduziert. Der Abbau von Risikoaktiva und einbehaltene Gewinne hätten dabei geholfen. Um die verbleibende Lücke aufzufüllen und sich ein weitergehendes Polster zu verschaffen plane die Commerzbank im ersten Halbjahr 2012 einen weiteren Abbau von Risikoaktiva. Dabei seien keine Vorteile durch eine Änderung der Bedingungen der Stillen Beteiligung der Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) berücksichtigt.
Die Commerzbank habe keine Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung durch die Entschuldungsmaßnahmen genannt und sich auch nicht zu möglichen neuen Haircuts bezüglich der griechischen Staatsanleihen geäußert.
Das Ziel, bis Juni 2012 eine Kernkapitalquote von 9% ohne staatliche Hilfe erreichen zu wollen, erscheine anspruchsvoll. Die Commerzbank habe eine Kapitalerhöhung zur Erfüllung der EBA-Anforderungen nicht ausgeschlossen.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Sarasin Research die Aktie der Commerzbank weiterhin zu reduzieren. (Analyse vom 20.01.12) (20.01.2012/ac/a/d)
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