Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Hamburger Sparkasse, Tina Hecking-Veltman, stuft die Aktie von Continental (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) unverändert mit "verkaufen" ein.
Bei der Beurteilung der Continental AG sei eine komplexe Gemengelage zu berücksichtigen. Positiv sei die operative Entwicklung des Autozulieferers zu werten, der in der boomenden Autokonjunktur seine Ertragslage deutlich verbessert habe. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt sei in der gelungenen Konsolidierung der Finanzierungsseite zu sehen. Dagegen mache eine hohe Goodwill-Position die Konzernbilanz anfällig.
Größter Unsicherheitsfaktor für Continental bleibe nach Erachten der Analysten die Situation des Großaktionärs Schaeffler, der nach wie vor durch eine hohe Verschuldung belastet werde. Die aktuell im MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) notierte Continental sei einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Aufstieg in den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900).
Auch wenn die operative Entwicklung eine Verkaufsempfehlung nicht mehr rechtfertigt, gewichten die Analysten der Hamburger Sparkasse die aktuellen Konjunkturrisiken der zyklischen Branche sowohl für Continental als auch für den Großaktionär so hoch, dass sie bei ihrem negativen Votum bleiben. (Analyse vom 26.09.2011) (27.09.2011/ac/a/d)