München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "EURO am Sonntag" empfehlen die Aktie der Credit Suisse (ISIN CH0012138530/ WKN 876800) zu halten.
Der seit wenigen Tagen amtierende neue Vorstandschef der Credit Suisse Brady Dougan, habe als bisheriger Chef des Investmentbankings seinen wesentlichen Anteil dazu beigetragen, dass die Bank mit 2,73 Mrd. CHF ihren bislang größten Nettogewinn für die ersten drei Monate eines Jahres einfahre. Dougan habe die Kostenquote der Sparte im ersten Quartal von 73,8 Prozent auf 68,8 Prozent weiter reduziert. Den Ausblick habe der neue Unternehmenschef noch Finanzchef Renato Fassbind überlassen. Dieser habe allerdings den Optimismus gedämpft: "Korrekturen können nicht ausgeschlossen werden. Die Schwankungsanfälligkeit der Märkte könnte ansteigen", habe Fassbind gesagt.
Wie die Experten berichten würden, habe die Credit Suisse-Aktie, die in den letzten zwölf Monaten kräftig zugelegt habe, zuletzt an Schwung verloren. Es werde zwar bereits darüber spekuliert, dass Dougan die Prognosen im Laufe des Jahres anheben könnte. Dennoch sollten Investoren abwarten, bis der Anteilsschein den kräftigen Widersand bei 58 Euro überwunden habe.
Mit einem Kursziel in Höhe von 75 Euro raten die Experten der "EURO am Sonntag" die Credit Suisse-Aktie zu halten. Zur Absicherung sollte ein Stoppkurs bei 53,20 Euro platziert werden. (Ausgabe 18) (07.05.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 07.05.2007