Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Matt Spick, Analyst der Deutschen Bank, stuft die Credit Suisse-Aktie (ISIN CH0012138530/ WKN 876800) mit "hold" ein.
Obwohl die Credit Suisse auch im abgelaufenen Quartal Verluste gemacht haben dürfte, sei die Entwicklung vermutlich besser als bei der UBS verlaufen. Der Bereich Investment Banking dürfte stark gelitten haben, doch die Credit Suisse könnte zumindest von den Problemen anderer Banken im Privatkundengeschäft profitiert haben. Insgesamt sei mit einem Nettoverlust von 4,2 Mrd. CHF im vierten Quartal sowie mit einem Nettoverlust von 6,4 Mrd. CHF auf Gesamtjahresbasis zu rechnen. Im Vorfeld der Bekanntgabe der Quartalszahlen seien die Markterwartungen gering angesetzt.
Auch das Jahr 2009 werde schwer für die Credit Suisse, da das Risiko für Umsatzrückgänge in allen Geschäftsbereichen bestehe. Man sei jedoch der Ansicht, dass die Credit Suisse im Vergleich mit anderen Banken ein geringeres zyklisches Risiko berge. Im Allgemeinen könne man davon ausgehen, dass sich die schweizerischen Banken in diesem Jahr besser entwickeln würden als die restlichen europäischen Peers. Das Kursziel der Credit Suisse-Aktie sei von 42,00 CHF auf 40,00 CHF gesenkt worden.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten der Deutschen Bank für das Wertpapier der Credit Suisse "hold". (Analyse vom 28.01.09)
(28.01.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 28.01.2009