New York (aktiencheck.de AG) - Die Aktienanalysten von J.P. Morgan Securities stufen das Wertpapier der Credit Suisse (ISIN CH0012138530/ WKN 876800) nach wie vor mit "overweight" ein.
Nach Ansicht der Aktienanalysten seien die Ergebnisse des zweiten Quartals stark ausgefallen, allerdings seien die Auswirkungen auf den langfristigen Gewinnausblick nur begrenzt. Die Analysten hätten ihre EPS-Prognose für das Jahr 2007 um 14% auf 8,90 Schweizer Franken (CHF) nach oben korrigiert, so dass sich nun ein KGV von 9,1 ermitteln lasse. Bei der heraufgesetzten Schätzung seien vor allem die guten Ergebnisse zum Tragen gekommen, die das Unternehmen während des zweiten Quartals im Segment Investment Banking erzielt habe.
Für die Jahre 2008 und 2009 seien die Prognosen der Analysten um 3% auf 8,80 CHF respektive um 2% auf 9,40 CHF erhöht worden, diese Korrekturen seien zum Großteil auf ein beschleunigtes Aktienrückkaufprogramm zurückzuführen. Der gesamte Sektor des traditionellen Investment Bankings werde von Seiten der Analysten mit "underweight" eingestuft. So habe der Sektor bisher in einem "nahezu perfekten" Umfeld agieren können, das sich wahrscheinlich nicht verbessern werde. Zudem bestehe im Zusammenhang mit der Subprime-Krise ein erhöhtes Risiko hinsichtlich der Umsatzentwicklung. Das Kursziel der Credit Suisse-Aktie sehe man per Dezember 2007 unverändert bei 100,00 CHF.
Daher vergeben die Analysten von J.P. Morgan Securities weiterhin das Rating "overweight" für die Aktie der Credit Suisse. (Analyse vom 03.08.07) (03.08.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 03.08.2007