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DEUTZ Depotaufnahme (Volksbank Karlsruhe)
Die DEUTZ AG sei schwerpunktmäßig auf die Produktion von Motoren konzentriert und biete damit verbundene Dienstleistungen an. Das Unternehmen habe seine Aktivitäten im Rahmen eines erneuten Sanierungskonzepts in die beiden Segmente Kompaktmotoren und DEUTZ Power Systems konzentriert.
In diesem Jahr ändere das Management die Segmentuntergliederung abermals. Es werde zusätzlich der Geschäftsbereich DEUTZ Customised Solutions geschaffen, der die luftgekühlten Baureihen und flüssigkeitsgekühlte Motoren mit mehr als 8 Liter Hubraum umfasse. Das Segment Kompaktmotoren beinhalte ein Leistungsspektrum von 4 bis 500 kW. Hergestellt würden an den Standorten Köln, Ulm und dem spanischen Zafra flüssigkeitsgekühlte und luftgekühlte Motoren.
Im 1. Halbjahr 2007 sei der Auftragseingang um 21,7% auf 995,9 Mio. EUR (1. Hj. 2006: 818,4 Mio. EUR) gewachsen. Dabei hätten die Steigerungsraten für Kompaktmotoren und DEUTZ Customised Solutions sowohl für Motoren als auch im Service weiterhin über den Erwartungen gelegen. Der Auftragsbestand habe zum 30. Juni 2007 im Vorjahresvergleich um 28,5% auf 523,4 Mio. EUR zugenommen (1. Hj. 2006: 407,3 Mio. EUR). Mit einem Absatz von 134.835 Motoren habe DEUTZ im Berichtszeitraum den Vorjahreswert von 108.932 Motoren um 23,8% übertroffen.
Infolge der Zuwächse beim Absatz habe der Umsatz im 1. Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 30,2% auf 839,5 Mio. EUR (1. Hj. 2006: 645,0 Mio. EUR) gesteigert werden können. Das signifikante Wachstum resultiere weitgehend aus dem Segment Kompaktmotoren. Die hochgelaufene Produktion des Nutzfahrzeugmotors mache rund 50% des Konzernumsatzzuwachses aus und schlage sich regional in den Zahlen im europäischen Ausland nieder. In der Region Asien/Pazifik sei der Umsatz um 15% gestiegen. Dieser Zuwachs habe aus stark gestiegenen Teile- und Motorenlieferungen nach China resultiert. In der Region Amerika habe das Wachstum rund 8% betragen. In Deutschland habe der Umsatzanstieg bei fast 7% gelegen.
Das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) habe im 1. Halbjahr 2007 trotz Belastungen durch höhere Logistikkosten als geplant sowie durch gestiegene Produktionskosten mit 42,8 Mio. EUR um 25,5% über dem Vorjahresniveau (1. Hj. 2006: 34,1 Mio. EUR) gelegen. Kapazitätsengpässe bei Lieferanten und in der Eigenfertigung hätten zu erhöhten Logistikkosten geführt, die sich sowohl überproportional im gestiegenen Materialaufwand als auch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen niedergeschlagen hätten.
Nach dem Ausbau und Hochlauf der zusätzlichen internen und externen Kapazitäten werde sich im Laufe des 2. Halbjahres die Kostensituation normalisieren. Auch die notwendigen Sonderschichten in den Produktionsbereichen hätten zu zusätzlichen Kosten geführt. Die EBIT-Rendite vor Einmaleffekten sei trotz dieser Effekte nur leicht von 5,3% auf 5,1% zurückgegangen.
Zum operativen Ergebnis des Konzerns hätten die Segmente Kompaktmotoren mit 19,5 Mio. EUR (1. Hj. 2006: 18,7 Mio. EUR), DEUTZ Customised Solutions mit 17,8 Mio. EUR (1. Hj. 2006: 13,3 Mio. EUR) und DEUTZ Power Systems mit 2,4 Mio. EUR (1. Hj. 2006: 0,4 Mio. EUR) beigetragen. Das sonstige operative Ergebnis habe nach sechs Monaten 3,1 Mio. EUR (1. Hj. 2006: 1,7 Mio. EUR) betragen. Hier sei im 2. Quartal nach dem Auslaufen aller Gewährleistungsfristen nochmals ein Betrag von 5,0 Mio. EUR aus dem Verkauf des Marine-Servicegeschäfts angefallen.
Bei einem im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr nahezu unveränderten Zinsergebnis sei das Konzernergebnis vor Ertragsteuern von 21,3 Mio. EUR um 42,7% auf 30,4 Mio. EUR gestiegen. Das Konzernergebnis habe für das Berichtshalbjahr bei 26,4 Mio. EUR nach 17,3 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2006 gelegen. Das entspreche einem Anstieg von 52,6%.
Im 2. Quartal sei der Auftragseingang im Konzern um 14,0% auf 480,2 Mio. EUR (Q2 2006: 421,3 Mio. EUR) gestiegen. Der Anstieg habe im Wesentlichen aus den Auftragseingängen im Segment Kompaktmotoren resultiert, bedingt durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Motoren für Baumaschinen und Nutzfahrzeuge. Vom April bis Juni seien insgesamt 71.065 Motoren verkauft worden. Das seien rund 25% mehr als im 2. Quartal 2006, in dem der Absatz bei 56.936 Motoren gelegen habe. Das Absatzplus resultiere im Wesentlichen aus der hochgelaufenen Produktion des Nutzfahrzeugmotors. Demzufolge habe auch der Umsatz im Berichtsquartal um rund 34% auf 448,6 Mio. EUR gesteigert werden können, nachdem im 2. Quartal des Vorjahres 335,5 Mio. EUR erreicht worden seien.
Für das restliche Geschäftsjahr seien die Auswirkungen durch Währungsentwicklungen und Rohstoffkosten abzuwarten. Zu berücksichtigen seien jedoch Engpässe in der Eigen- und Fremdfertigung hinsichtlich der Zulieferung von Komponenten zu erhöhten Logistik- und Produktionskosten, die das operative Ergebnis belasten würden. Davon betroffen sei insbesondere das Segment Kompaktmotoren.
Aufgrund der Entwicklungen im Auftragseingang und -bestand sei durch den Vorstand für 2007 das Absatzziel auf 280.000 bis 290.000 Motoren angehoben worden. Der Konzernumsatz werde entsprechend deutlich zwischen 20% und 25% steigen. Das operative Ergebnis werde sich gegenüber 2006 in 2007 klar verbessern. Allerdings würden sich Sonderbelastungen in den Logistik- und Produktionskosten sowie die bereits angekündigten Anlaufkosten des chinesischen Joint Ventures negativ auf die Profitabilität auswirken. Die geplante Größenordnung des operativen Ergebnisses werde allerdings erreicht werden und somit deutlich über 100 Mio. EUR liegen.
Die EBIT-Rendite dürfte weiter steigen und über 6% liegen. Das Konzernergebnis sollte sich um einen zweistelligen Millionenbetrag verbessern. Der Verkauf von DEUTZ Power Systems werde zum Jahresende 2007 zum einen das operative Ergebnis durch den Wegfall des Anteils von DEUTZ Power Systems in der absoluten Höhe beeinflussen, wobei das Renditeziel bestehen bleiben dürfte. Zum anderen werde das Konzernergebnis durch den Verkaufserlös deutlich höher als vorgesehen ausfallen.
Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die DEUTZ-Aktie in ihr Musterdepot integriert. (Ausgabe vom 15.10.2007) (16.10.2007/ac/a/d) Analyse-Datum: 16.10.2007
| 25.07.2008 | DEUTZ buy | Close Brothers Seydler Research AG | |
| 16.07.2008 | DEUTZ Upgrade | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 11.07.2008 | DEUTZ akkumulieren | AC Research | |
| 09.07.2008 | DEUTZ sell | UBS AG | |
| 23.06.2008 | DEUTZ weiterhin aussichtsreich | Euro am Sonntag |
Aktien in diesem Artikel
| DEUTZ | 4,9 | -3,4% |
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| 25.07.08 | Daimler buy | |
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| 25.07.08 | Daimler neues Kursziel |
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