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In 2007 hätten bei Daimler 272.382 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 99,4 Mrd. Euro (ohne Chrysler) erwirtschaftet. Davon seien 52% auf Mercedes-Benz Cars, 26% auf Daimler Trucks, 8% auf Daimler Financial Services und 14% auf Vans, Buses, Other entfallen.
Das rückläufige Geschäft mit Nutzfahrzeugen habe das Q1-Ergebnis belastet. Allerdings habe das EBIT bei Mercedes-Benz Cars einen Anstieg um 45,5% auf 1,12 Mrd. Euro verzeichnet und über den Erwartungen gelegen. Der Bereich habe in Q1 den Absatz um 17,4% 318,3 Mio. Fahrzeuge ausweiten können. Davon seien 284.000 auf die Marke Mercedes-Benz (+10%) und 31.200 auf die Marke smart entfallen, die den Absatz gegenüber dem Vorquartal auf 10.800 fast verdreifacht habe. Der NFZ-Bereich sei mit einem Rückgang des Umsatzes um 13,2% auf 6,3 Mrd. Euro hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Auch das EBIT habe mit Minus 23,7% auf 403 Mio. Euro die Zielvorgabe verfehlt. Der Bereich Vans, Buses, Other habe einen Anstieg des Umsatzes um 19,6% auf 3,5 Mrd. Euro verbucht. Dieser Bereich enthalte zahlreiche Sonderposten. Bereinigt um diese habe das EBIT in Q1 65 Mio. Euro (423 Mio. Euro) betragen. Das Management habe den Ausblick für das Geschäftsjahr 2008 bestätigt.
Obwohl die Erwartungen auf Grund der Schwäche im NFZ-Geschäft leicht verfehlt worden seien, habe das Management die 2008 Prognose bestätigt. Im Einzelnen erwarte man einen moderaten Anstieg des Geschäftsvolumens und eine signifikante Ausweitung des operativen Ergebnisses (EBIT) unter Ausschluss von Sonderfaktoren. Dieser solle vor allem aus dem Bereich Mercedes-Benz Cars stammen. Daimler sei vor allem im Premium Segment tätig, das weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen sei. Die NFZ-Nachfrage in den asiatischen Schwellenländern sei weiterhin sehr ausgeprägt. Das Umsatzwachstum habe in Q1 73,6% betragen und ca. 25% zum Gesamtabsatz im Bereich NFZ beigesteuert.
Der starke Euro und die hohen Rohstoffpreise würden die Ergebnisentwicklung belasten. Eine weitere Abschwächung der Rahmenbedingungen in den USA werde das Ergebnis wahrscheinlich negativ beeinflussen. Insbesondere der Bereich NFZ werde dann wohl davon betroffen sein. Die Beteiligungen an EADS (22,5%) und Chrysler (19,9%) könnten sich als Faktor für eine höhere Ergebnisvolatilität erweisen.
Die Aktie sei relativ günstig bewertet. Unsicherheit gehe allerdings von der NFZ-Sparte und den Beteiligungen an EADS und Chrysler aus. Man reduziere daher das Kursziel von 70 Euro auf 62 Euro.
Die Analysten der SEB verleihen der Aktie von Daimler weiterhin das Rating "buy". (Analyse vom 30.04.2008) (30.04.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 30.04.2008
| 13.05.2008 | Daimler outperform | Credit Suisse Group | |
| 09.05.2008 | Daimler kaufen | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 02.05.2008 | Daimler Selected List | Cheuvreux SA | |
| 02.05.2008 | Daimler buy | equinet Institutional Services AG | |
| 30.04.2008 | Daimler neues Kursziel | Citigroup Corp. |
Aktien in diesem Artikel
| Daimler | 52,0 | +0,3% |
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