New York (aktiencheck.de AG) - Stuart P. Pearson, Laura Lembke und Edoardo Spina, Analysten von Morgan Stanley, stufen die Aktie von Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) unverändert mit "equal-weight" ein.
Woher nehme Daimler die Zuversicht, im laufenden Jahr einen stabilen Gewinn in Aussicht zu stellen? Auf Grund des Umstands, dass positiven Produkt- und Kosteneffekte vor allem für den Zeitraum 2013 bis 2016 Bedeutung hätten, dürfte Daimler eher eine Top-Down- als Bottom-Up-Story sein.
2012 werde für Mercedes ein Übergangsjahr sein. Die Margen dürften zwar höher sein als angenommen, würden aber von steigenden Entwicklungskosten immer noch belastet. Die Äußerungen des Managements im Hinblick auf eine positive Preisgestaltung würden Spielräume für Enttäuschungen eröffnen. Bei den Wettbewerbern komme es zu wichtigen Produkteinführungen. Bis zum zweiten Halbjahr 2013 dürfte Daimler die Margenlücke nicht schließen können.
Nichtsdestotrotz seien die EPS-Schätzungen für 2012 und 2013 von 4,60 auf 5,17 sowie von 6,00 auf 6,64 EUR angehoben worden. Das Kursziel steige von 47,00 auf 51,00 EUR. Die Konsenserwartungen dürften noch etwas steigen. Die Aufwärtsrevisionen würden sich aber wohl nicht nur auf Daimler beschränken, sondern für den gesamten Sektor gelten.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Morgan Stanley bei ihrem Votum "equal-weight" für die Aktie von Daimler. (Analyse vom 10.02.12) (10.02.2012/ac/a/d)
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