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28.01.2013 11:35

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Dell kaufen

Essen (www.aktiencheck.de) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) unverändert mit "kaufen" ein.

Microsoft habe im zweiten Quartal erste kleine Geschäftserfolge mit dem Start des neuen Betriebssystems Windows 8 erzielen können. Dennoch seien die konzernweiten operativen Markterwartungen (Umsatz 21,54 Mrd. USD, op. Gewinn 8,04 Mrd. USD) leicht verfehlt worden. Vor allem die Business Division habe im Vorfeld der im laufenden Geschäftsjahr zur Erneuerung anstehenden Office-Version enttäuscht. Der Umsatz der wichtigen Windows Division (Betriebssysteme) sei hingegen dank mehr als 60 Mio. verkauften Windows 8-Lizenzen um 24% und bereinigt um Vorbestellungen und Upgrades immerhin um 11% geklettert.

Im Servergeschäft habe Microsoft mit neuen Produkten und in der Online-Werbevermarktung dank weiterer Geschäftsausweitung umsatzseitig zulegen können. In der Sparte Entertainment und Devices seien die Absatzzahlen der Spielekonsolen um 28% gesunken, womit trotz zusätzlichen Umsätzen durch das im Quartal lancierte Microsoft Windows Phone 8 ein Umsatzminus von 11% habe verbucht werden müssen. Insgesamt habe Microsoft nach einem Umsatzminus von 7,9% im Vorquartal mit einem Plus von 2,7% wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren können.

Die Ergebnisentwicklung sei demgegenüber als enttäuschend zu beurteilen. Denn in den drei wichtigen Sparten Windows, Server & Tools und Business Division sei die Gewinnmarge gesunken. Der wesentlicher Grund dürfte hierbei in Vorlaufkosten für den neuen Produktzyklus liegen, so dass die Analysten von einer schrittweisen Margenverbesserung in den nächsten Quartalen u. a. dank des bereits laufenden Verkaufs der Windows-Lizenzen ausgehen würden. Aufgrund der breiten Geschäftsaufstellung und überproportionalen Ergebnisverbesserungen in den beiden anderen Sparten habe der Softwarekonzern den operativen Gewinn knapp unter dem Vorjahresniveau stabilisieren können.

Im Nettogewinn habe das Softwareunternehmen von einer auf 17,9% (Q2/11/12: 19,6%) reduzierten Steuerquote profitiert und so mit 0,76 USD die Konsensschätzung von 0,75 USD minimal übertroffen. Dies sei auch im Hinblick auf eine generell schwache PC-Nachfrage hervorzuheben. Ebenfalls unter Vorjahr habe sich der operative Cashflow präsentiert, was mit einer Normalisierung der Geldgenerierung aus vorlaufenden Bestellungen sowie höheren Forderungen zusammenhänge.

Insgesamt sei Microsoft nach Erachten der Analysten gut in eine neue Wachstumsphase dank der vielseitigen Produktoffensive (Windows 8, "Office 8", Phone 8, Surface Tablet, neue Serverprodukte) gestartet. Die Markterwartungen würden für das laufende Geschäftsjahr und das Folgejahr ein Umsatzzuwachs von 8,3% widerspiegeln. Auf operativer Ergebnisebene sollten die Steigerungen von 5,2% (GJ 12/13) auf 11,0% (GJ 13/14) zunehmen. In den Jahren 2013 bis 2015 werde laut Marktprognosen ein Freier Cashflow von insgesamt 90 Mrd. USD generiert, der zusammen mit der zum letzten Geschäftsjahresende bekannten Nettoliquidität von 51 Mrd. USD ganzen 61% der heutigen Marktkapitalisierung entspreche.

Auch wenn die Analysten nicht erwarten würden, das der Konzern diese Gelder zeitnah und vollständig an seine Aktionäre ausschütte, so würden sie eine solide Basis für Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe bilden. Im letzten Quartal habe Microsoft mit 3,5 Mrd. USD ca. 1,5% im Form von Rückkäufen und Dividenden an die Aktionäre zurückgezahlt. Auch Investitionen und Beteiligungen zur Stärkung bestehender Aktivitäten bzw. außerhalb des eigenen Geschäftsschwerpunktes seien denkbar. So könnte sich beispielsweise die Kooperation mit Nokia (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) bei Smartphones als für beide Seiten gewinnbringend erweisen. Zudem gebe es Marktgerüchte, dass sich Microsoft an einer Privatisierung des PC-Herstellers Dell (ISIN US24702R1014/ WKN 121092) beteiligen könnte.

Im historischen Vergleich erkenne man in allen relevanten Bewertungskennzahlen eine deutliche Unterbewertung. So liege das KGV 2012/13 mit 9,8 weit unter dem Durchschnitt der vergangenen sieben Jahre von 15,0. Das Missverhältnis zeige sich auch am Kurs-Umsatz-Verhältnis, mit 2,9 (Historie: 4,2), am Kurs-Cashflow-Verhältnis mit 7,4 (Historie: 11,7) und an der Dividendenrendite mit 3,2% (Historie: 2,0%).

Die Produktoffensive von Microsoft sollte einerseits das PC-Geschäft wieder stärken und andererseits die Positionierung mit Hardware- und Softwarelösungen im Bereich mobiler Produkte (Smartphones, Tablets) erweitern. Auch in Zukunft gehe man davon aus, dass Microsoft mit der starken und hochprofitablen Marktstellung im Bereich der PC-Welt seine Möglichkeiten zur Diversifizierung nutzen werde.

Auf Basis des momentan recht schwachen PC-Marktes reduzieren die Analysten der National-Bank AG dabei ihr Kursziel auf 33 USD und bestätigen ihr bisheriges "kaufen"- Votum für die Microsoft-Aktie. Das Kursziel entspreche dabei einem KGV 13/14 von 10,3. (Analyse vom 28.01.2013) (28.01.2013/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Zusammenfassung: Dell kaufen
Unternehmen:
Dell Inc.
Analyst:
National-Bank AG
Kursziel:
33,00 USD
Rating jetzt:
kaufen
Kurs*:
13,04 USD
Abst. Kursziel*:
+153,07%
Rating vorher:
kaufen
Kurs aktuell:
-
Abst. Kursziel aktuell:
-
Analyst Name:
Steffen Manske
KGV*:
9,8
Ø Kursziel:
-

*zum Zeitpunkt der Analyse

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