Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) der Top-Tipp konservativ.
Vorstandschef Josef Ackermann habe sich erneut weit aus dem Fenster gelehnt und erklärt, die Deutsche Bank könnte im Idealfall 2011 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 10 Mrd. EUR erzielen. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es zu keinen weiteren Verwerfungen an den Kapitalmärkten komme, das Zinsniveau niedrig bleibe und sich die Konjunktur erhole.
Der Bereich Investmentbanking solle rund zwei Drittel (mehr als 6 Mrd. EUR) zum erhofften Ergebnis beisteuern. Neben den schwankungsanfälligen Erträgen aus diesem Geschäftsbereich setze das Finanzinstitut auch auf den Ausbau der Aktivitäten, die der Gesellschaft verhältnismäßig sichere Einnahmen bescheren würden. Bspw. sei die Vermögensverwaltungssparte durch den Kauf von Sal. Oppenheim erheblich gestärkt worden.
Im Privatkundengeschäft vergrößere die Deutsche Bank ihre Kundenbasis durch die Mehrheitsübernahme bei der Postbank, die spätestens 2011 erfolgen solle.
Zudem forciere das Institut sein Wachstum im Ausland. Insbesondere in Asien wolle man in den nächsten Jahren kräftig wachsen.
Durch den Einstieg bei der Postbank sowie den Erwerb der Vermögensverwaltung von Sal. Oppenheim verfüge die Deutsche Bank über eine noch ausgeglichenere Ertragsbasis. Die Gewinne der Gesellschaft dürften in den kommenden Jahren zulegen.
Mit einem 2010er-KGV von 8 ist die Deutsche Bank-Aktie unterbewertet und ist daher ein Kauf, so die Experten von "Der Aktionär". Das Ziel sehe man bei 69,00 EUR und ein Stopp sollte bei 39,00 EUR platziert werden. (Ausgabe 01-02) (05.01.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.