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Deutsche Bank akkumulieren (AC Research)
Die Konzernleitung sehe im Fall einer stärker als bislang prognostizierten Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes ihr eigenes Gewinnziel in Gefahr.
Dies habe das Unternehmen im Rahmen seines gestern veröffentlichten Geschäftsberichts für 2007 verlauten lassen. Bislang strebe die Deutsche Bank für das laufende Geschäftsjahr 2008 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 8,4 Milliarden Euro an.
So könnten die weiter schwierigen Marktbedingungen dazu führen, dass Abschreibungen auf die Buchwerte einiger Portfolios, einschließlich auf Kredite und Kreditzusagen im Bereich Leveraged Finance, vorgenommen werden müssen.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research stelle das wahrscheinliche Verfehlen des Gewinnziels für 2008 vor dem Hintergrund des sehr schwierigen Kapitalmarktumfeldes keine Überraschung dar. So sei wegen des schwierigen Umfeldes im Investmentbanking mit weiteren Abschreibungen und rückläufigen Erträgen zu rechnen. Dies werde durch andere Geschäftsbereiche voraussichtlich nicht ausgeglichen werden können.
Beim gestrigen Schlusskurs von 72,05 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2009e von knapp 8 weiterhin günstig bewertet. Allerdings rechne man im Zuge des anhaltend schwierigen Umfeldes auf den Finanzmärkten, einer wahrscheinlichen Rezession in den USA und einer zu erwartenden deutlichen wirtschaftlichen Abkühlung in Europa und Asien mit einem weiter schwachen Sentiment für Bankaktien. Zwar seien die Risiken der Deutschen Bank aus der US-Subprime-Krise deutlich geringer als etwa bei der UBS oder der Credit Suisse. Allerdings sehe man vor dem Hintergrund des schwachen Sentiments in den kommenden Monaten nur noch moderate Kurssteigerungspotenziale für die Aktie.
Die Analysten von AC Research senken ihr Rating für die Aktien der Deutschen Bank von zuvor "kaufen" auf jetzt "akkumulieren". (Analyse vom 27.03.2008)
(27.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.03.2008
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