Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten zum Kauf einer ersten Position in der Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000).
Die Situation entspanne sich und das Wort "Bankenkrise" verliere ihren Schrecken. Die Politik habe deutlich gemacht, dass es ein umfangreiches Rekapitalisierungsprogramm für Banken geben werde. Das dürfte aber Kapitalerhöhungen nach sich ziehen, was für gewöhnlich von schwächeren Kursen begeleitet werde.
Nach Meinung der Experten stehe die Deutsche Bank unter den europäischen Großbanken noch am besten da. Das Kreditinstitut weise relativ geringe Exposures in EU-Ländern mit Schuldenproblemen auf. Die Deutsche Bank gelte mit einer harten Kernkapitalquote von ca. 9,6% als gut finanziert. Die Experten würden zwar eine Kapitalerhöhung nicht ausschließen, zu einem hohen Verwässerungseffekt sollte eine solche aber nicht führen.
Aktuell könne man den Titel ca. 50% unter dem Substanzwert kaufen. Zwar würden die Experten auf kurze Sicht Schieflagen nicht ausschließen, doch auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten sollte sich ein Engagement auszahlen. Man sollte aber Liquidität für einen Nachkauf zurückbehalten.
Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten zum Kauf einer ersten Position in der Aktie der Deutschen Bank. Die Bandbreite für den Zielkurs taxiere man auf 40 bis 50 Euro. (Ausgabe 41 vom 13.10.2011) (14.10.2011/ac/a/d)
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