London (aktiencheck.de AG) - Kian Abouhossein, Analyst von J.P. Morgan Cazenove, stuft die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) von "overweight" auf "neutral" zurück.
Nach den Kurssteigerungen seit Anfang September 2011 habe die Bewertung der Aktie im Vergleich zu Citigroup (ISIN US1729671016/ WKN 871904), Bank of America (ISIN US0605051046/ WKN 858388) oder UBS (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) an Attraktivität eingebüßt.
Nach dem Wechsel an der Unternehmensspitze könnten die Probleme hinsichtlich der Kapitalausstattung mittels einer Kapitalerhöhung gelöst werden. Nach den jüngsten Maßnahmen der EZB seien die Finanzierungskosten der Deutschen Bank im Vergleich zu den Wettbewerbern klar weniger vorteilhaft.
Das Chance/Risiko sei nun ausgeglichener. Am Kursziel von 36,00 EUR werde festgehalten.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von J.P. Morgan Cazenove die Aktie der Deutschen Bank nunmehr mit dem Votum "neutral". (Analyse vom 24.01.2012) (24.01.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.