Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Michael Seufert, rät unverändert zum Verkauf der Deutschen Bank-Aktie (ISIN DE0005140008/ WKN 514000).
Die Deutsche Bank habe heute Morgen mitgeteilt, dass sie im Auftaktquartal 2008 mit weiteren Belastungen im Zuge der Finanzmarktkrise in Höhe von 2,5 Mrd. Euro rechne. Nach Unternehmensangaben gestalte sich das Marktumfeld seit Jahresbeginn schwierig und die Bedingungen hätten sich in den letzten Wochen nochmals eingetrübt. Ferner habe die Geschäftsführung mitgeteilt, dass man die BIZ-Kernkapitalquote per Ende März innerhalb des eigenen Zielkorridors von 8% bis 9% sehe. Dadurch solle unterstrichen werden, dass derzeit keine Kapitalerhöhung notwendig sei, welche einer positiven Kursentwicklung im Wege stehen könnte.
Die Analysten würden befürchten, dass die zu erwartende Verschlechterung der operativen Ertragsentwicklung nur Stück für Stück preisgegeben werde. Auch ohne weitere Subprime-Abschreibungen werde 2008 mit Blick auf eine zyklische Abwärtsentwicklung ein schwieriges Jahr für kapitalmarktgetriebene Banken.
Die Analysten der Nord LB bleiben bei ihrer Verkaufsempfehlung für die Deutsche Bank-Aktie. (Analyse vom 01.04.2008) (01.04.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 01.04.2008