Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Stefan Bongardt und Matthias Engelmayer, Analysten von Independent Research, stufen die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055/ 581005) nach wie vor mit "halten" ein.
Die EU-Kommission habe am 01.02.2012 die geplante Fusion zwischen der Deutsche Börse und der NYSE Euronext (ISIN US6294911010/ WKN A0MLCE) untersagt. Diese Ankündigung sei nicht überraschend gekommen. Der Grund für die Entscheidung seien Bedenken gewesen, dass beide Unternehmen gemeinsam eine zu marktbeherrschende Stellung im Bereich des börslichen Derivatehandels erhalten könnten.
Gemäß des veröffentlichten Umtauschangebots vom 12.05.2011 erlischt das Tauschangebot, so die Analysten von Independent Research. Dies habe zur Folge, dass bereits eingelieferte Aktien der Deutschen Börse AG durch die depotführenden Banken wieder in die ISIN DE0005810055 zurückgebucht würden.
Darüber hinaus habe der Konzern im Rahmen einer Stellungnahme bekannt geben, dass im vergangenen Jahr eine "solide Steigerung des Umsatzes" und ein "deutlicher Ergebnisanstieg" im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet worden sei. Die endgültigen Zahlen für das vierte Quartal 2011 werde das Unternehmen am 13.02.2012 vorstellen. Die Analysten würden mit einem Umsatz von 560 Mio. Euro und einem Nettoergebnis von 153 Mio. Euro rechnen.
Die Analysten von Independent Research stufen die Aktie der Deutschen Börse AG bei einem von 46,00 auf 48,00 Euro erhöhten Kursziel weiterhin mit "halten" ein. (Analyse vom 02.02.2012) (02.02.2012/ac/a/nw)