Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Stefan Bongardt, Analyst von Independent Research, bestätigt seine Einschätzung "halten" für die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055/ WKN 581005).
Das Nettoergebnis des dritten Quartals 2012 des Konzerns von 160 Mio. EUR habe die Analystenerwartungen deutlich unterschritten. Die erneut enttäuschende Entwicklung der Erlöse habe sich in sämtlichen Segmenten gezeigt. Die operativen Kosten hätten im Erwartungsrahmen gelegen. Insofern sei es wenig überraschend gewesen, dass das Management die Zielsetzung für das Gesamtlahr zurückgenommen habe und nach zuvor 2,15 bis 2,30 Mrd. EUR nun Nettoerlöse von 1,95 Mrd. EUR erwarte.
Mit Blick auf die enttäuschenden Nettoerlöse des dritten Quartals hätten die Analysten ihre EPS-Prognosen überarbeitet und dabei das EPS 2012e von 3,98 EUR auf 3,84 EUR sowie das EPS 2013e vom 4,57 EUR auf 4,38 EUR zurückgenommen. Bei der Beurteilung des Anteilsscheins stünden den zu erwartenden fehlenden Ergebnisimpulsen die attraktive Dividendenrendite (2012e: 5,6%) sowie das für das vierte Quartal 2012 angekündigte Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 100 Mio. EUR gegenüber.
Die Analysten von Independent Research senken das Kursziel für die Aktie der Deutschen Börse AG von 46 EUR auf 44 EUR und bestätigen ihr Votum "halten". (Analyse vom 31.10.2012) (31.10.2012/ac/a/d)