München (aktiencheck.de AG) - Bernd Müller-Gerberding und Joseph Champion, Analysten von UniCredit Research, stufen die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055/ WKN 581005) weiterhin mit "hold" ein.
Im Rahmen eines breiteren Pakets aus Initiativen in deutscher und französischer Zusammenarbeit hätten sich die beiden Länder darauf geeinigt, die Idee einer Transaktionssteuer zu verfolgen. Bislang gebe es jedoch keine konkreten Pläne. Angesichts der jüngsten Panik an den Börsen und den niedrigen Handelsvolumina sei man bei UniCredit Research hinsichtlich der mittelfristigen Gewinnaussichten der Deutschen Börse AG nicht allzu optimistisch.
Auf Basis der EPS-Prognose für die Jahre 2011 und 2012 von 4,14 EUR und 4,69 EUR werde die Deutsche Börse-Aktie bei einem KGV von 9,9 bzw. 8,8 gehandelt. Bei einem KGV von unter 10 bewege sich das Papier nun nahe seinen Bewertungstiefständen. Während man eine kurzfristige Gegenbewegung des Aktienkurses für wahrscheinlich halte, dürfte eine strukturelle Neubewertung nur in einem stabileren Umfeld oder bei einer Nichtumsetzung der Transaktionssteuer erfolgen. Beides sei kurzfristig unwahrscheinlich. Das Kursziel der Aktie werde von 60,00 EUR auf 47,00 EUR reduziert.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von UniCredit Research für das Wertpapier der Deutschen Börse AG unverändert "hold". (Analyse vom 18.08.11)
(18.08.2011/ac/a/d)
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