Toronto (www.aktiencheck.de) - Peter K. Lenardos, Analyst von RBC Capital Markets, stuft die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055/ WKN 581005) weiterhin mit "outperform" ein.
Die Deutsche Börse AG habe Berufung gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission einlegt, den Zusammenschluss mit dem Börsenbetreiber NYSE Euronext (ISIN US6294911010/ WKN A0MLCE) zu untersagen. Aus den Gesprächen von RBC Capital Markets mit der Deutschen Börse AG gehe hervor, dass der Konzern mit einem Zeitraum von zwei bis Jahren bis zum Gerichtsurteil rechne. Bei RBC Capital Markets sei man ursprünglich lediglich von 18 bis 24 Monaten ausgegangen. Die Kosten würden sich voraussichtlich im einstelligen Millionenbereich bewegen. Angesichts der Tatsache, dass die Deutsche Börse AG im Geschäftsjahr 2012 ein EBITDA von über 1,3 Mrd. EUR generieren dürfte, wäre dieser Betrag vergleichsweise gering.
Bei RBC Capital Markets halte man an den Prognosen für die Deutsche Börse AG fest. Für das Geschäftsjahr 2012 erwarte man ein bereinigtes EPS von 4,71 EUR (KGV: 10,8). Für 2013 liege die EPS-Schätzung bei 5,13 EUR (KGV: 9,9). Das Kursziel der Aktie sehe man unverändert bei 55,00 EUR.
Die Analysten von RBC Capital Markets vergeben für die Aktie der Deutschen Börse AG das Rating "outperform". (Analyse vom 26.03.2012) (28.03.2012/ac/a/d)
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