Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) bei ihrem Stop-buy-Limit von 23,25 Euro.
Die Zahlen der Deutschen Post lägen leicht über den Erwartungen. Überwiegend durch Abschreibungen im verlustreichen US-Express-Geschäft sei im abgelaufenen Jahr der Konzerngewinn nach Minderheiten um 27% auf 1,39 Mrd. Euro gesunken, während der Umsatz um 5% auf 63,5 Mrd. Euro geklettert sei. Das EBIT vor Einmaleffekten sei um 7,6% auf 3,76 Mrd. Euro geklettert, was den Unternehmenserwartungen entsprochen habe. Das EBIT sei dagegen um 17% gesunken, habe aber mit 3,2 Mrd. Euro trotzdem über den Analystenschätzungen gelegen. Die Dividende für 2007 solle um 20% auf 90 Cent aufgestockt werden.
In diesem Jahr möchte man ein EBIT vor Einmaleffekten von 4,2 Mrd. Euro erreichen, während es 2009 4,7 Mrd. Euro werden sollten. Ebenfalls wichtig sei, dass die Deutsche Post am US-Express-Geschäft festhalten möchte, aber eine baldige Lösung verspreche. Je nachdem, wie diese Lösung ausfalle, dürfte auch die Kurstendenz der "Aktie Gelb" ausfallen.
Es bleibt zunächst bei dem Stop-buy-Limit von 23,25 Euro bei der Deutschen Post-Aktie, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 38 vom 07.03.2008) (07.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 07.03.2008