Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) das Stop-buy-Limit bei 23,25 Euro zu streichen.
Die Deutsche Post sei am Mittwoch von UPS in Sippenhaft genommen worden. Das Wertpapier sei bis auf 19,95 Euro gefallen und habe damit 2,8% im Minus gelegen. US-Branchenkollege UPS habe am Dienstag aufgrund hoher Treibstoffkosten die Gewinnprognose für das 1. Quartal auf 86 bis 87 Cent je Aktie gesenkt. Vorher habe man noch 94 bis 98 Cent in Aussicht gestellt. Wirklich überraschend sei die UPS-Gewinnwarnung indes nicht gewesen, da der Paketdienst schließlich schon Mitte März davor gewarnt habe, dass das Gewinnziel aufgrund des US-Konjunkturabschwungs gefährdet sei. Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" hatten zuletzt für die Deutsche Post-Aktie Anfang März eine Kaufempfehlung per Stop-buy-Limit bei 23,25 Euro ausgesprochen. Dieses Limit sei bis jetzt nicht zur Ausführung gelangt.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen bei der Aktie der Deutschen Post das Stop-buy-Limit zu streichen. (Ausgabe 55 vom 10.04.2008) (10.04.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 10.04.2008