Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Zafer Rüzgar, rät unverändert zum Akkumulieren der Deutschen Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200).
Frank Appel, Vorstandschef der Deutschen Post, habe in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betont, dass die Deutsche Post bei der Veräußerung der Postbank nicht unter Zeitdruck stehe. Diese Einschätzung des Unternehmens würden die Analysten teilen. Jedoch dürfte das Interesse an der Postbank unabhängig von der Marktschwäche groß sein. Somit seien die Aussagen von Frank Appel auch als potenzieller Preistreiber anzusehen.
Außerdem habe sich Appel zuversichtlich bzgl. des Sanierungsplans für das Expressgeschäft in den USA geäußert. Er habe hierbei betont, dass das Unternehmen nicht zwingend auf einen Partner angewiesen sei. Die Analysten würden damit rechnen, dass die Deutsche Post die Aktivitäten auf dem inneramerikanischen Markt verringere. Die sich abschwächende Konjunktur in den USA dürfte allerdings eine Restrukturierung erschweren.
Die Analysten von Independent Research halten an ihrer positiven Einschätzung fest und votieren bei einem Kursziel von 23 Euro weiterhin mit "akkumulieren" für die Deutsche Post-Aktie. (Analyse vom 08.04.2008) (08.04.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 08.04.2008