München (aktiencheck.de AG) - Christian Obst und Jonathan Schroer, Analysten von UniCredit Research, stufen die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) nach wie vor mit "buy" ein.
Die Deutsche Post habe für das dritte Quartal 2011 ein EBIT von 646 Mio. EUR ausgewiesen, womit die Konsensschätzung um 10,6% übertroffen worden sei. Das EBIT der Briefsparte habe mit 302 Mio. EUR deutlich über den Erwartungen von UniCredit Research (250 Mio. EUR) sowie dem Vorjahresniveau (257 Mio. EUR) gelegen. Das EBIT der Express-Sparte habe derweil mit 220 Mio. EUR der Prognose von UniCredit Research (219 Mio. EUR) entsprochen. Das Unternehmen gehe nun mit Blick auf das Gesamtjahr davon aus, im Briefgeschäft ein EBIT von 1,1 Mrd. EUR erreichen zu können (bisherige Vorgabe: 1,0-1,1 Mrd. EUR). Das DHL-Geschäft scheine im Jahr 2011 ein EBIT-Wachstum von 17% generieren zu können, womit sich die Zuwachsrate über der Vorgabe des Unternehmens (durchschnittliches Wachstum von 13-15% in den Jahren 2011 bis 2015) bewegen würde.
Nach Ansicht von UniCredit Research dürften die soliden Quartalszahlen wieder zu einer Erhöhung der Prognosen führen, nachdem die Konsensschätzung in jüngster Zeit deutlich gesunken sei. Bei UniCredit Research kalkuliere man für das Geschäftsjahr 2011 mit einem EPS von 1,11 EUR (KGV: 9,8). Für 2012 erwarte man eine EPS-Steigerung auf 1,35 EUR (KGV: 8,1). Das Kursziel der Aktie belasse man bei 16,00 EUR, entsprechend sehe man das Kurssteigerungspotenzial bei 46,8%.
Die Analysten von UniCredit Research vergeben daher für den Anteilschein der Deutschen Post das Rating "buy". (Analyse vom 10.11.2011) (10.11.2011/ac/a/d)
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