Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" halten die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) nach wie vor für einen klaren Kauf.
Die Aktionäre der Deutschen Post hätten eine schlechte Nachricht zu verdauen. Offenbar habe das Unternehmen zehn Jahre lang zu wenig Umsatzsteuer bezahlt. Dies habe nun zur Folge, dass der Konzern 516 Mio. Euro nachzahlen müsse. "Die Entscheidung ist das Ergebnis einer umfassenden Prüfung komplexer steuerrechtlicher Sachverhalte und umfasst den Zeitraum von 1998 bis zum Inkrafttreten des geänderten Umsatzsteuerrechts für Postdienstleistungen am 01. Juli 2010", so die Deutsche Post.
Infolge der Nachzahlung würden sowohl das EBIT als auch der Nettogewinn für das zweite Quartal voraussichtlich um 180 Mio. Euro bzw. etwa 265 Mio. Euro belastet. Allerdings habe der Konzern hierfür bereits Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus sei man zuversichtlich, das Jahresziel eines EBITs von 2,5 bis 2,6 Mrd. Euro dennoch zu erreichen.
Nach Meinung der Experten von "Der Aktionär" ist die Aktie der Deutschen Post damit weiterhin ein klarer Kauf. Das Kursziel sehe man bei 19,00 Euro und ein Stopp sollte bei 12,50 Euro platziert werden. (Ausgabe 25) (14.06.2012/ac/a/d)
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