München (www.aktiencheck.de) - Die Experten der "EURO am Sonntag" halten die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) für niedrig bewertet.
Ab 2013 koste das Porto für einen Standardbrief der Deutschen Post 58 Cent, 3 Cent mehr als bisher. Auch für andere Postdienstleistungen würden die Preise angehoben. Durch die höheren Portogebühren sollten die Gewinne in der Brief- und Paketsparte steigen. Denn zusätzlich laufe das Paketgeschäft sehr gut, da mehr und mehr Verbraucher über das Internet einkaufen würden. "Der Marktanteil des Onlinehandels am Gesamtkonsum wird von 7% auf bis zu 20% steigen", prognostiziere Post-Chef Frank Appel mit Blick auf das Jahr 2020.
An der Börse werde aktuell jeder Euro Umsatz des Deutsche Post-Konzerns mit lediglich 0,40 Euro bewertet. Hinzu komme eine Dividendenrendite von 4,2%. Zum Vergleich: Eine Deutsche Post-Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren komme auf eine Rendite von rund 2,5%.
Die Experten der "EURO am Sonntag" halten die Deutsche Post-Aktie für niedrig bewertet. (Ausgabe 51) (27.12.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.